Antibiotische Therapie in der ambulanten Pädiatrie 2026
Basiernd auf die AG ABSaP (DGPI) - die Empfehlungen zur antibiotischen Standardtherapie häufiger Infektionskrankheiten in der ambulanten Pädiatrie – Update 2026 aktualisiert (Version 4 vom Januar 2026)
Wichtiger Hinweis
Inhalt dieser Empfehlungen ist die kurzgefasste Standardbehandlung häufiger Infektionskrankheiten in der ambulanten Pädiatrie basierend auf aktuellen Leitlinien. Sie ersetzen nicht die individuelle Beurteilung und Entscheidungsfindung.
Abweichungen von den Empfehlungen sind daher möglich, sollten aber begründbar sein. Häufige Abweichungen geben Anlass, die eigenen Behandlungsstrategien zu überdenken.
Eingeschränkt anwendbar sind die Empfehlungen bei Vorliegen besonderer Ausgangsbedingungen wie Grunderkrankung, komplizierter Verlauf, junges Säuglingsalter, antibiotische Vorbehandlung, Auslandsaufenthalt usw.
Für die Inhalte, insbesondere Dosierungen, kann keine Gewähr übernommen werden.
Hauptziele: Reduktion von Antibiotika (AB)-Verordnungen
- Unnötige AB-Therapie vermeiden bzw. sofort beenden
- AB-Therapie so kurz wie möglich und so schmal wie möglich
- AB-Therapie bei leichten selbstlimitierenden bakteriellen Erkrankungen bei Immunkompetenten vermeiden
- In unklaren Situationen ohne Risikokonstellation kurzfristige Kontrolle empfehlen: „watchful waiting“
- Ggf. „delayed prescription“ erwägen: z.B. bei akuter Otitis media
- Topische AB-Therapie z.B. bei Haut- und Augeninfektionen reduzieren
Verbesserung der Qualität der AB-Verordnungen
- Dosis, Therapiedauer und Einnahmebedingungen (Bezug zu Mahlzeiten!) auf Verordnung angeben
-
Kritische AB reduzieren und nur gezielt einsetzen:
- Cephalosporine – insbes. Cefuroxim p.o. wegen schlechter oraler Bioverfügbarkeit und MRGN-Entwicklung
- Makrolide – insbesondere Azithromycin wegen langer Halbwertszeit und Resistenzentwicklung
- V.a. Antibiotika-Allergie konsequent abklären, siehe z.B.: https://dgpi.de/delabeling-der-beta-laktam-antibiotika-bla-allergie-stand-oktober-2025/
Darstellung der AB-Therapie nach folgendem Schema
(ggf. bevorzugte Therapie auf hervorgehobenem Hintergrund):
Antibiotikum Y
- Keine AB-Therapie, kein Rachenabstrich bei: Alter unter (2-)3 Jahre, geringes Krankheitsgefühl, Hinweise auf Virusinfektion (Husten, Schnupfen, Konjunktivitis, Heiserkeit, Stomatitis, Zeichen einer EBV-Infektion u.a.); ggf. Verlaufskontrolle
- Keine Indikation für AB-Therapie sind auch: Vermeidung eitriger bzw. immunologischer Folgeerkrankungen, Vermeidung von Infektionen bei Kontaktpersonen, Nachweis Haemophilus influenzae oder Staphylococcus aureus, hoher ASL-Titer u.ä.
- Strep-A-Schnelltest und AB-Therapie erwägen bei: Alter ab (2-)3 Jahre, starkes Krankheitsgefühl, Fieber, schmerzhafte zervikale Lymphknoten, kein Husten, keine Konjunktivitis (d.h. hohe Wahrscheinlichkeit auf GAS-Tonsillopharyngitis nach McIsaac-Score)
| Antibiotikum | Tagesdosis / ED | Dauer | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Penicillin V | 50.000-100.000 E/kgKG/T (max. 3 Mio. E) in 2-3 ED | 5 (– 7) T | nicht zu den Mahlzeiten |
| Penicillin V | 100.000 E/kgKG/T (max. 3 Mio. E) in 2-3 ED | 10 T | bei Rezidiv |
| Benzathin-Penicillin V | 50.000 E/kgKG/T (max. 1,5 Mio. E) in 2 ED | 5 (– 7) T | |
| Clarithromycin | 15 mg/kgKG/T (max. 1 g) in 2 ED | 5 (– 7) T | bei Penicillin-Allergie |
Diagnose „Scharlach“ nur bei schwerem systemischen Krankheitsbild vergeben!
Nach GAS-Infektion: Keine routinemäßige Kontrolle von EKG und Urinstatus; Bestimmung ASL-Titer nur bei V.a. immunologische Folgeerkrankungen wie z.B. Akutes Rheumatisches Fieber, Post-Streptokokken Glomerulonephritis
- Strenge Indikationsstellung, DD erwägen: Virusinfekte, periodische Fiebersyndrome u.a.
| Clindamycin | 30 mg/kgKG/T (max. 1,8 g) in 3 ED | 10 T |
- I.d.R. symptomatische Therapie mit Möglichkeit zur Verlaufskontrolle
- AB-Therapie bei Säuglingen < 6 LMo, schwerer AOM, protrahierter AOM (> 48-72 Std. Dauer) und Grunderkrankung
| Amoxicillin | 50 mg/kgKG/T (max. 3 g) in 2-3 ED | 7 T (unter 2 Jahre) 5 T (ab 2 Jahre) |
TS bevorzugen, dazu viel trinken |
- Bei gutem AZ: keine primäre AB-Therapie und Verlaufskontrolle nach 2-3 Tagen
- Bei Fieber, starker Otalgie, persistierender Otorrhoe:
| Amoxicillin | 50 mg/kgKG/T (max. 3 g) in 2-3 ED | 7 T (unter 2 Jahre) 5 T (ab 2 Jahre) |
TS bevorzugen, dazu viel trinken |
Gehörgangsabstrich bei Therapieversagen
- Rein seromuköses Sekret, kein Foetor: keine antibiotische Therapie
- Bei Persistenz, starkem Foetor:
| Ciprofloxacin OT | 2 x 4 Tropfen/T (3 mg/ml) | 7 T | ggf. in Kombination mit Kortikoid (z.B. Fluocinolonacetonid) |
Überweisung HNO erwägen
- Ggf. Überweisung HNO: Salbenstreifen z.B. Betamethason/Gentamicin für 1-2 Tage, anschließend oder alternativ
| Ciprofloxacin OT | 2 x 4 Tropfen/T (3 mg/ml) | 7 T | in Kombination mit Kortikoid (z.B. Fluocinolonacetonid) |
Bei starker Schwellung periaurikulär und Fieber (cave: Zeichen einer Otitis externa maligna): stationäre Einweisung
- I.d.R. symptomatische Therapie: physikalisch, ggf. Mometason NS 2 x 2 Hub/Nasenloch 5 - 10 T
- Keine AB-Therapie lediglich aufgrund von „eitrigem“ Sekret/Sputum
- AB bei schwerer und/oder persistierender (>10 T) Erkrankung
| Amoxicillin | 50 mg/kgKG/T (max. 3 g) in 2-3 ED | 5 (– 10) T | TS bevorzugen, dazu viel trinken |
- I.d.R. einseitig, druckdolent, gerötet und überwärmt
- Ggf. Sonographie, Einweisung zur i.v.-Therapie und/oder OP bei Therapieresistenz und/oder Abszedierung
| Antibiotikum | Dosis | Dauer | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Amoxicillin + Clavulansäure | 50+12,5 mg/kgKG/T (max. 3,75 g) in 3 ED | 7 (– 10) T | je nach Befund und Verlauf, TS bevorzugen, dazu viel trinken |
| Cefadroxil | 50(-100) mg/kgKG/T (max. 4 g) in 2 ED | 7 (– 10) T | je nach Befund und Verlauf |
- (I.d.R.) Keine AB-Therapie
- Bei V.a. virale Pneumonie (Vorschulalter, relativ guter AZ, bronchiale Obstruktion, ggf. Labor) keine AB-Therapie, jedoch engmaschige Verlaufskontrolle, ggf. antiobstruktive Therapie
- Bei V.a. bakterielle Pneumonie (ab 6 LMo; < 6 LMo stationäre parenterale Therapie empfohlen!)
| Antibiotikum | Dosis | Dauer | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Amoxicillin | 50 mg/kgKG/T (max. 3 g) in 2-3 ED | (3–) 5 T | TS bevorzugen, dazu viel trinken |
- Bei unkompliziertem Verlauf keine Indikation für Rö-Thorax
- Nur bei dringendem V.a. Mykoplasmen-Pneumonie und deutlichem Krankheitsgefühl: Alter über 5 J, Epidemiologie (Inkubationszeit 1-3 Wo), trockener Reizhusten, Obstruktion, protrahierter Verlauf, ggf. PCR
| Clarithromycin | 15 mg/kgKG/T (max. 1 g) in 2 ED | 5 T | bis 7 Jahre |
| Doxycyclin | 1. T: 4 mg/kgKG/T (max. 200 mg) ab 2. T: 2 mg/kgKG/T (max. 100 mg) in 1 ED |
5 T | ab 8 Jahre, Einnahme ohne Milchprodukte, Lichtschutz |
- AB beenden Ansteckungsfähigkeit innerhalb von 5 Tagen, verkürzen aber den Krankheitsverlauf nur bei Therapiebeginn bis zum frühen Stadium convulsivum.
- Indikation: innerhalb von 3 Wo nach Hustenbeginn bzw. bei positivem Erregernachweis (PCR). Chemoprophylaxe besonders im Umfeld von und bei nicht vollständig geimpften Säuglingen bzw. Kindern mit kardialer oder pulmonaler Grunderkrankung
| Clarithromycin | 15 mg/kgKG/T (max. 1 g) in 2 ED | 7 T | ab 2. LMo |
• Pertussis-Impfung (TdaP) in der Schwangerschaft (2.-3. Trimenon) und bei Erwachsenen (besonders Eltern)
- Bei unsicherer Diagnose (z.B. DD Vulvitis), nur leichten Beschwerden ohne Fieber ggf. keine AB-Therapie und hohe Trinkmenge sowie kurzfristige Kontrolle; Urinmikroskopie und Urinkultur empfehlenswert
| Antibiotikum | Dosis | Dauer | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Trimethoprim | 6 mg/kgKG/T (max. 400 mg) in 2 ED | 3 – 5 T | |
| Nitrofurantoin | 5 mg/kgKG/T (max. 200 mg) in 2 ED | 3 – 5 T | nicht geeignet bei Pyelonephritis |
| Pivmecillinam | 20-40 mg/kgKG/T (max. 1,2 g) in 3 ED | 3 – 5 T | Zulassung ab 6 Jahre |
| Fosfomycin | 1 x 3 g (abends 2h nach Mahlzeit, nach Blasenentleerung, Miktion verzögern, Trinkmenge begrenzen) | 1 T | unkomplizierte Zystitis bei Mädchen ab 12 Jahre und >50 kgKG |
Alternative bei resistenten Erregern: Nitroxolin (10 – 20 mg/kgKG/T in 3 ED p.o.; ab 3 Jahre zugelassen, ab 14 Jahre verfügbar)
- Unkomplizierte Pyelonephritis ab 3 LMo: Urinmikroskopie empfehlenswert; Urinkultur!
- Ggf. Deeskalation der Therapie nach Ergebnis der Urinkultur auf z.B. Trimethoprim, Amoxicillin oder Cefaclor
| Cefixim | 10 mg/kgKG/T (max. 400 mg) in 1-2 ED | 7 T | |
| Cefpodoxim | 10 mg/kgKG/T (max. 400 mg) in 2 ED | 7 T |
- Alternative bei resistenten Erregern ab 6 Jahre, off-label (Zulassung nur für Zystitis):
| Pivmecillinam | 30 – 40 mg/kgKG/T in 3 ED p.o. (max. 1,2 g) | 7 (-10) T |
Komplizierte Pyelonephritis (< 3 LMo, Harntransportstörung, reduzierter AZ, chronische Niereninsuffizienz u.a.): Einweisung zur stationären parenteralen Therapie
- Strenge Indikationsstellung
| Antibiotikum | Dosis | Dauer | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Trimethoprim | 2 mg/kgKG/T (max. 100 mg) in 1 ED | max. 6 Mo | > 6 LWo |
| Nitrofurantoin | 1 mg/kgKG/T (max. 50 mg) in 1 ED | max. 6 Mo | > 3 LMo, zugelassen bei fehlender Alternative |
| Cefaclor | 10 mg/kgKG/T (max. 0,5 g) in 1 ED | < 6 LWo |
Cephalosporine wegen Resistenzentwicklung (z.B. ESBL-E. coli) nach Möglichkeit vermeiden!
Soweit möglich antiseptische (und ggf. antiinflammatorische) Lokaltherapie:
Dexpanthenol + Chlorhexidin (verordnungsfähig bis 11 J), Octenidin 0,1%, Chlorhexidin-Glukonat-Creme 0,5%/1%, Polihexanid-Lösung /-Gel 0,04%, Clioquinol Creme (begrenzte Fläche und Dauer bei Sgl. und Kleinkindern) u.a.
- Antiseptische (s.o.) und antiinflammatorische Therapie: z.B. Prednicarbat-Creme mit Octenidin 0,1% Zusatz NRF 11.145 (bis 6 LMo und Gesicht 0,08%, bis 12 LMo 0,15%, ab 12 LMo 0,25%)
- AB-Therapie erwägen bei >10% der KOF, Fieber, reduzierter AZ, Therapieresistenz u.a.: s. Impetigo contagiosa
Antiseptika + konsequente Hygiene nach Verlauf bei begrenztem Befund ausreichend
| Cefadroxil | 50 mg/kgKG/T (max. 2 g) in 2 ED | 5 (– 7) T | bei ausgedehntem Befund; alternativ Cefaclor |
| Clindamycin | 30 mg/kgKG/T (max. 1,8 g) in 3 ED | 5 (– 7) T | bei ausgedehntem Befund |
| Cotrimoxazol | 30 mg/kgKG/T (max. 1,92 g) in 2 ED | 5 (– 7) T | bei ausgedehntem Befund |
- Bei ausgeprägter Reaktion und „beginnender“ Lymphangitis: Umschläge mit Antiseptika, Ruhigstellung, Verlaufskontrolle
- Bei sicherer Lymphangitis: systemische AB-Therapie für 3 – 5 T (s. Impetigo contagiosa)
- Präpubertäre Vulvitis i.d.R. unspezifisch und symptomatische Therapie: DD: “Gynäkologischer Schnupfen”, Oxyuriasis, Dermatosen wie Lichen sclerosus u.a.; präpubertär fast nie Vaginalmykose
- Nur bei typischer Klinik - neben persistierenden Schmerzen Dysurie, ausgeprägte Rötung („rohes Fleisch“) - Abstrich ausschließlich auf GAS (Strep-A-Schnelltest oder Kultur) und falls positiv antibiotische Therapie
| Penicillin V | 100.000 E/kgKG/T (max. 3 Mio. E) in 2-3 ED | 10 T | nicht zu den Mahlzeiten |
| Benzathin-Penicillin V | 50.000 E/kgKG/T (max. 1,5 Mio. E) in 2 ED | 10 T | |
| Cefadroxil | 50 mg/kgKG/T (max. 2 g) in 2 ED | 7 T | alternativ Cefaclor |
- Erythema migrans (EM): klinisch variabel, typisch: randbetontes, sich zentrifugal ausbreitendes Erythem (mind. 5 cm), (3)-7-14-(30) T nach Zeckenstich; Serologie nur bei multiplem EM ggf. sinnvoll, nicht zur Therapiekontrolle geeignet
- Therapiedauer: einfaches EM 10 (-14) T, multiples EM oder Allgemeinsymptome 14 (- 21) T (je nach Dauer und Schwere)
- Lymphozytom: Serologie empfohlen/notwendig, Therapiedauer 14 - 21 T (je nach Dauer und Schwere)
| Amoxicillin | 50 mg/kgKG/T (max. 3 g) in 3 ED | s.o. | TS, viel trinken |
| Doxycyclin | 4 mg/kgKG/T (max. 200 mg) in 1 ED | s.o. | ab 8 Jahre, Einnahme ohne Milchprodukte, Lichtschutz |
Ein Zeckenrest („Kopf“) ist nicht infektiös und muss nicht entfernt werden, Wunde desinfizieren. Keine Indikation für Untersuchung einer entfernten Zecke auf Erreger.
Strenge Indikationsstellung auch für antibiotische Augentropfen, u.a. wegen indirekter Wirkung auf nasopharyngeale Flora
- Keine AB-Therapie
- Selbstlimitierende Erkrankung, i.d.R. symptomatische Therapie ausreichend, KiTa-Besuch möglich; nur bei Versagen der symptomatischen Therapie topische Antibiotika im Einzelfall erwägen
| Gentamicin AT | 1 Tropfen je Auge 4 x /T | bis zur Befundbesserung (max. 4 – 5 T) | ab 2. LMo |
Bei deutlicher Konjunktivitis im 1. LMo an Chlamydien und Gonokokken denken
- Ggf. feuchte Wärme, ggf. Bibrocathol 2% AS 3-5 x tgl., keine AB-Therapie
- In der Regel keine AB-Therapie. Nur indiziert bei Nachweis von Shigellen, Salmonella typhi/paratyphi, V. cholerae und Lamblien, sowie bei septischen Verläufen, Grunderkrankungen oder Immunsuppression
- Chirurgische und antiseptische Therapie, in der Regel keine lokale oder systemische AB-Therapie
- Chirurgische und antiseptische Therapie; oberflächliche Bissverletzungen: keine AB-Prophylaxe und beobachten
- AB-Prophylaxe nur bei frischen tiefen Bissverletzungen, insb. Risikolokalisationen (Hände, Füße, Gesicht, gelenknah, Genitalien)
| Amoxicillin + Clavulansäure | 50+12,5 mg/kgKG/T (max. 3,75 g) in 3 ED | 3 T | Tetanus-Prophylaxe überprüfen! TS bevorzugen, dazu viel trinken |
Tollwutimpfung: Deutschland z.Z. terrestrisch tollwutfrei; strenge Indikationsstellung: z.B. Fledermausbiss, V.a. illegal importiertes Tier, Biss in tollwutbelastetem Ausland
Herausgeber: AG „Antibiotic Stewardship (ABS) ambulante Pädiatrie“ (ABSaP): Antibiotische Therapie in Bielefeld (AnTiB, Ärztenetz Bielefeld); Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ); Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. (DGPI)
Weitere Informationen: www.antib.de, www.dgpi.de
Kontakt: abs-ambulante-paediatrie@dgpi.de
Stand: Januar 2026
